Fort bij Tienhoven

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Korrekterweise müsste man das Fort bij Tienhoven als Redoute aan de Tienhovensche vaart bezeichnen. So zumindest ist das zwischen 1848 – 1850 gebaute Festungswerk in alten Karten verzeichnet. Aufgabe der Redoute war der Schutz der beiden Schleusen (Kraaienestersluis und Schotbalksluis) zur Inundation der umgebenden Felder. Außerdem konnte die Straße Richtung Tienhoven bestrichen werden. Das Fort liegt auf einer fast kreisförmigen Insel und hat manche Ähnlichkeit mit den Forts Spion und Kijkuit. Das Haus des Fortwächters befindet sich allerdings nicht auf dem Gelände des Fort. Anfangs besaß Fort Tienhoven nur drei gemauerte Gebäude. Die Erdwerke waren aus einer Mischung aus Sand und Klei hergestellt. Aufgrund der Fortschritte im Artilleriewesen wurde Tienhoven zwischen 1879 – 1880 modernisiert. So bekamen die drei gemauerten Gebäude auf dem Fort eine 1 m dicke Betonschicht und galten nun als bombensicher. Als Bewaffnung dienten um 1880 vier lange 15cm und zwei kurze 12cm Kanonen. Die Besatzung bestand aus 2 Offizieren und 87 Unteroffiziere und Mannschaften.
Erst mit Ausbruch des 2. Weltkriegs kam es zu weiteren Modernisierungen. Der Weg Richtung Tienhoven konnte nun mit einer Panzersperre versehen werden. Das Fort selbst bekam eine MG-Kasematte mit Gußstahlkuppel. In der Nähe des Forts baute man eine weitere MG-Kasematte und vier Gruppenunterstände Typ P. Das Fort selbst verlor völlig seine Bedeutung. Seit 1990 befindet sich das Fort im Besitz der Staatsforsten, die das Fort für den Vogel- und Fledermausschutz hergerichtet haben. Es ist nicht mehr zugänglich, da die Brücken zum Fort abgebrochen wurden. Es wird nur noch betreten, damit die Natur das Fort nicht völlig überwuchert.

Luftaufnahme des Forts

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Die MG-Kasematte

Die MG-Kasematte

Das Gebäude A

Das Gebäude A

Das Gebäude A

Links das Gebäude B

Das Gebäude A

Die 12 cm Kanone

Skizze des Gebäudes A

Skizze des Gebäudes B

Historische Karte

Quelle: Rijksdienst Cultureel Erfgoed

Letzte Aktualisierung: 19.06.2017